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Schlesische Mai-Andacht am 5. Mai 2019 in Kloster Oesede





                                                                                                                               Auch in diesem Jahr sind der Einladung der Heimatgruppe Niederschwedeldorf in Kloster Oesede zu ihrer traditionellen „Schlesischen Maiandacht“ Gläubige aus der gesamten Osnabrücker Region gefolgt. Den weitesten Weg hatten Besucher aus Oldenburg, Hattingen und Coesfeld. Am ersten Sonntag im Mai haben über 150 Besucher an der Andacht in der Klosterkirche St. Johann teilgenommen. Sie wurde von Diakon Arnold Bittner aus der Schledehausener St.-Laurentius-Gemeinde gehalten. Dem Diakon zur Seite standen in diesem Jahr wieder Pastor Christoph Scholz. Der feierliche Rahmen in der alten Pfarrkirche wurde durch 4 junge Messdiener verstärkt. Zwei von Ihnen gehören 74 Jahre nach Kriegsende und 73 Jahre nach der Vertreibung aus der Heimat ihrer Vorfahren schon zur Urenkel-Generation der Vertriebenen. Es war wie schon in den Vorjahren ein Marienbild aus der Heimatpfarrkirche in Niederschwedeldorf vor dem Altar aufgestellt. In der diesjährigen schlesischen Maiandacht unterstützten die Sänger des Kloster Oeseder  „Kirchenchor Cäcilia“ mit ihren Marienliedern wieder stimmgewaltig die Andacht. Der Kirchenchor wird schon seit vielen Jahren von Wladimir König erfolgreich geleitet. Bei seiner Predigt ging Diakon Bittner auf die Gottesmutter Maria ein und im Besonderen, wie sie die Gläubigen durch das Kirchenjahr begleitet. Dabei hat der Diakon sie als Mutmacherin im Glauben hervorgehoben. Untermalt wurde die Andacht mit alten geistlichen Marienliedern und Mariengebeten, die den früheren schlesischen Gesangbüchern entnommen wurden. Mathias Weber an der Orgel begleitete wie schon seit vielen Jahren die Gläubigen bei ihren Gesängen. Der Gesang aller Gläubigen erfüllte beim Schlusslied „Über die Berge schallt“, welches auch als „schlesische Nationalhymne“ bezeichnet wird, das Kirchenschiff. Auch heute waren wieder Gäste zum ersten Mal dabei und von der stimmungsvollen Andacht begeistert.   Bei der anschließenden Kaffeerunde mit „Mohkucha“ im Saal Steinfeld waren fast 80 Gäste aus Schlesien und den anderen ehemaligen Ostgebieten, aber auch aus dem Osnabrücker Land, erschienen. Zur Freude aller waren die Tische mit Vergissmeinnicht, Primeln und weiteren Frühjahrsblühern dekoriert. Regen Zuspruch fand  der Bildervortrag über die Grafschaft Glatz. Der Vorsitzende der Heimatgruppe Norbert Buhl dankte nach seinem Bildervortrag allen Helfern für ihre Unterstützung und wünschte den Gästen eine gute Heimreise.


Norbert Buhl


















 
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