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Sie haben sich um diese Gemeinde besonders verdient gemacht haben. Dafür gebührt ihnen unser Dank:




Alfons Babel

Er war ein Niederschwedeldorfer durch und durch, womit er auch seinen Wurzeln aus einer der ältesten Bauernfamilien in Niederschwedeldorf gerecht wurde. Dies spiegelte sich in der Verbundenheit zu seiner Heimat, der Zuwendung zu den vertriebenen Niederschwedeldorfern und in seinem Engagement für die Heimatgruppe wieder.  In seiner Funktion als Vorstandsvorsitzender leitete er die Heimatgruppe 10 Jahre mit Herzblut und unermüdlichem Einsatz. Mit seiner freundlichen und zurückhaltenden Art hat er sich um den Zusammenhalt und die Betreuung seiner Heimatgemeinde verdient gemacht. Dafür zollt ihm unser Dank und Respekt.






Josef Brinkmann

Neben seiner Familie war es die Geschichte und das Schicksal der Niederschwedeldorfer, die ihm sehr am Herzen lagen und wichtiger Lebensinhalt waren. Als gebürtiger Westfale wurde er durch seine Ehefrau Johanna geb. Olbricht und deren Familie, die aus Niederschwedeldorf stammt, angeregt und war mit den Jahren in der Grafschaft Glatz vertrauter als mancher Schlesier.  Über Jahrzehnte trug er viel Wissenswertes über unsere Heimat zusammen, sodass ein großer Fundus und zahlreiches Quellenmaterial zur Geschichte Niederschwedeldorfs heute zur Verfügung steht. Auf seine Initiative hin ist unter Mitwirkung vieler Niederschwedeldorfer zusammen mit der Oldenburgerin Waltraud Patzelt das “Heimatbuch der Gemeinde Niederschwedeldorf“ entstanden. Beispielhaft bleibt zu erwähnen, unter welchen persönlichen Einsatz Josef Brinkmann deutsche Kulturdenkmäler im Heimatort seiner Frau Johanna vor dem Verfall gerettet hat. Dazu gehört die Renovierung der Anna Kirche sowie der Pfarrkirche und die Rettung der deutschen Grabsteine durch ein Lapidarium.

Josef Brinkmann setzte sich darüber hinaus generell für das schlesische Kulturgut ein, organisierte zahlreiche Fahrten in die Grafschaft und führte über viele Jahre mit großem Einsatz die Heimatgruppe im Vorstand und als Vorsitzender. Wir sind ihm sehr zu Dank verpflichtet und werden ihn in ehrenvoller Erinnerung halten.





Helmut Goebel wurde am 23. Januar 1925 in Niederschwedeldorf als Sohn eines Bauergutsbesitzers geboren. Nach der Vertreibung ergriff er mit die Initiative zur Gründung der Heimatgruppe. 1986 wurde ihm das Bundesverdienstkreuz für seine besonderen Verdienste um die Betreuung seiner aus der Grafschaft Glatz vertriebenen Landsleute verliehen. Ihm ist es zu verdanken, dass die Denkmäler in Niederschwedeldorf auch den nächsten Generationen noch erhalten bleiben. Für diese langjährige und erfolgreiche Arbeit verlieh der polnische Staatspräsident am 11. Januar 2013 Helmut Goebel in Würdigung seiner Verdienste um den Prozess der Annäherung lokaler polnischer und deutscher Vereinigungen den Verdienstorden der Republik Polen V. Klasse.




Maria Brieskorn, geb. am 15. August 1886, Lehrerin in Niederschwedeldorf von 1937 bis zur Vertreibung 1946. Sie hat den Vertriebenentransport im März 1946 begleitet und durch ihren Einsatz erreicht, dass das "halbe Dorf" zusammenblieb und geschlossen nach Kloster Oesede kam.




Alfred Böhm, geb. am 9. September 1893, Bauer aus Niederschwedeldorf, hat die Erlebnisse der Vertreibung im März 1946 genauestens festgehalten und Notizen für seine Nachkommen erstellt, die auch im Heimatbuch nachzulesen sind. Darüber hinaus hat sich Alfred Böhm in Kloster Oesede für die Belange der Niederschwedeldorfer eingesetzt, war Mitbegründer der Heimatgruppe und hat mit Helmut Goebel zusammen 1962 das erste Heimatbüchlein herausgebracht.




Franz Volkmer, geb. am 26. Mai 1924 in Niederschwedeldorf, erfasste nach der Vertreibung die Namen aller Bewohner Niederschwedeldorfs mit Angaben über die Vertreibung. Auch seine Aufzeichnungen waren mit Grundlage für das Heimatbuch. Darüber hinaus war er viele Jahre Ortsflüchtlingsbetreuer in Kloster Oesede.




Gudula Freifrau von Münchhausen (geb. Freiin Grote a. d. H. Jühnde, 1881 - 1966) stellte zahlreiche Einrichtungsgegenstände, einst Inventar aus dem Niederschwedeldorfer Schloss, zur Einrichtung der Heimatstube zur Verfügung.




Kurator Alfred Rosenberg, Pfarrer von Niederschwedeldorf von 1908 bis zur Vertreibung. In diesen 38 Jahren war er den Niederschwedeldorfern, aber auch den Mügwitzern und Roschwitzern ein treuer Seelsorger. Er erfreute sich großer Beliebtheit und war eine Persönlichkleit großen Vertrauens.



 
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