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Kirmes

Kirmes, auch Kirchweih, wurde am Sonntag und Montag nach Mariä Geburt, dem 8. September, gefeiert. Mit Einbringen der Ernte war ein großer Teil der Feldarbeit verrichtet. Die Zeit des Dreschens und Federschleißens wurde in die Winterzeit verlegt. So bot sich diese Zeit zum Feiern an. Der Bierkutscher fuhr Tage vorher durch das Dorf mit einem großen Fass Einfachbier. Dieser zapfte das Bier in Wasserkannen ab, man gab Zucker bei, füllte es in Flaschen und trank es mit den Festgästen. Es schmeckte herrlich. Der Kirchenchor übte fleißig an einer neuen lateinischen Messe für das Fest. Es kam die Festwoche mit dem großen Kuchenbacken für bis zu zwanzig Kuchen. Das Kirchweihfest begann am Sonntag mit einer Messe in der Kirche. Für diesen Tag wurde Zelte und Buden zur Belustigung und mit guten Speisen aufgestellt. Zuhause wurden Gäste eingeladen und reichlich bewirtet. Nachmittags traf man sich zum Volksfest beim Gasthaus “Weistritztal“, abends wurde getanzt. Am Tag darauf wurde erst der Toten gedacht. Dann ging es wieder ins Dorf zum Volksfest.




 
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