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Uustermarja ies nu doo;
Stelle ies die Welt on groo.
Fenster ies´s ei Toal on Grenda,
Niemand ies zengstrem zu fenda.
Drieba bloß doas Uusterhasla
Zuppt a dennes, grienes Grasla,
Friehsteckt flink oam Groabarändla,
Potzt sich Noase dann on Händla,
Hoppelt nieber etz a Strecke,
Hängt än Korb sich of a Recke,
Sprecht zu “Seiner“: „Komm ock, Aale,
´s ies ju Värtelsexe baale!
Feder dich, on tu dich sputa,
Heb´ die aale Hoasapfuta!
Ärscht gieht´s nieber datt zu Prausan
On ahender dann zu Krausan
Met dam grußa Haffa Kender. –
Komm ock, Weib, awing geschwender! –
Drieba, datte of der Wiese,
Machte´s Nastla Kantersch Liese.
Aale, komm! Ei äner Stunde
Lärcha rem datt biese Hunde.
Härschte´s! Datt kemmt ääs geganga!
Secher wella die ons fanga.
Nä, zwee Mädlan giehn verrieber
On zum Wassala datt nieber,
On derhender a poar Jonga.
Aale, flink, komm, komm gespronga!
Weib, ich tu dich goar schien bieta,
Tu bloß nee a Korb verschieta! –
Fertich waan se met dam Denge,
Bis die Sonne Fräädasprenge
Hernderm Peschla drieba macht.
Härtersch, wie der Böller kracht?
Ies doas Hoasaweib derschrocka! –
On dann läuta Uusterglocka
Zengstrem ei der Ronde weit.
O du sel´je Uusterzeit!

Alois Bartsch



 
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